10 Bilder zu MS – Der Film und move-it, die Rollstuhlsportgruppe Laubenheim

„Multiple Schicksale“, MS – Der Film von Jann Kessler

 

Anfang  2013 bis Januar 2015 erarbeitet Jann Kessler diesen Film,

quasi als Abiturarbeit.

 

Im Frühjahr 2018 sah ich den Film, mit meiner Frau, im Kino in Alzey.

 

Kurze Zeit später fand ich die Bestellung zur DVD im Internet

und erwarb mir eine Scheibe, zur weiteren Diskussion mit meinen Kindern,

Freunden  und Verwandten.

 

Anderen MS-Betroffenen habe ich die DVD geliehen,

welche meistens sehr beeindruckt und dankbar dafür waren.

Manchen machte er auch Angst und manche scheuten die komplette Ansicht.

 

Schon nach der ersten Ansicht, dachte ich: den Rainer,

der, der sein Leiden im Film beendete, den sollte ich mal malen…

 

Der Filmschnappschuß dazu war auch recht bald klar:

Rainer im weissen Hemd, „nicht mehr, als ein Vogel“ und dann gleich mit der Schrift dazu.

 

Nach dem Wunsch, den Rainer zu malen, dachte ich:

Eigentlich haben sie es alle verdient, zum Motiv zu werden.

Auch bei den anderen  fand ich dann passende Filmstills, die mir zusagten. Interssant erschien mir dabei, daß ich nicht vordringlich nach optischer Schönheit aussuchte, sondern einen sehr charakteristischen Moment in deren Aussage wählte.

Daraus wurde eine Reihe mit allen sechs Protagonisten,

plus zwei von Mama Ursula und eines von Rainers Schierlingsbecher,

plus noch eines von mir, vom Maler mit handycap,

der der noch malt, obwohl er es eigentlich schon gar nicht mehr kann…

also von 10 Bildern,

in Öl auf Leinwand, 40 x 60 cm, von 2019.

 

Anfangs noch kaum erkennbar, bremst die MS mich heute sehr schwer.

Eigentlich wird mir meine Arbeit, die Malerei schon so mühsam, daß sie jeder aufgeben würde, aber es motiviert noch das „Trotzdem“ zu schaffen.

 

Die Bilder sind fast fertig und ich suche nun erste Ausstellungsmöglichkeiten dazu.

Vielleicht demnächst zusammen auch mit Filmvorführungen…?

 

Beginnen würde ich die Präsentation aber am liebsten in der Nähe zur Ministerpräsidentin Malu Dreyer,

vielleicht in der Staatskanzlei in Mainz, vielleicht, im Abgeordnetenhaus, oder wo es sonst von dieser Seite vorgeschlagen wird.

Vielleicht dann auch mit Gästen aus dem Film?

Gerne schon ab Mitte 2019…

 

Danach wandernd eventuell von meiner Neurologin bis über die DMSG,

in Kino… und Klinik diverse…, Kunstverein…denkbar, … abwarten…

 

Rainer

 

 

Schierlingsbecher

 

 

Bernadette

 

 

Jann liest vor

 

 

Luana

 

 

Melanie

 

 

 

Oliver

 

Graziella

 

 

Schmerzensmutter Ursula – allein im Schmerz.

 

 

…2019 noch in Arbeit: Der Maler

 

 

 

Dieses erste Bild ist mittlerweile im Atelier schon verkauft worden,

und ein zweites, mit etwas anderem Text nun schon fertig.

 

 

 

P.S. Bis 2020 nun war der Versuch mit der Staatskanzlei wenig versprechend.

Immerhin brachte mich die Freundschaft zu Manfred Geiss direkt vor die Tür.

Nach vielen Zuständigkeitsverweisen steckt der Vorschlag in der Warteschlange…

 

Deren scheinbar kompetente Verweise hin zu kommunalen Programm-Kino-Betreibern waren völlig unbrauchbar. Peinlich!

 

Sinnvoll hätte ich in der Zeit der Organisation wohl besser ein kleines Bild gemalt – nur so für mich eben…

 

Vielleicht ein Bild von meiner Rollstuhlsportgruppe, ja das mach ich mal….

Vielleicht freuen die sich ja?

 

Aber ich muß mich beeilen, immer öfter fällt mir der Pinsel aus der Hand.

 

Und auch die DMSG, deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, gab lediglich eine Lesebestätigung ab.

 

Der Kontaktversuch zum Filmautor in die Schweiz blieb ohne Resonanz.

 

Immerhin hat nun meine Neurologin den Film angeschaut.